Die Welt als Theater

Eine Neuinterpretation der Lampignon-Feste der 20er Jahre machte die Nacht im Garten der Klingervilla zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis. Hunderte von Kerzen und eine Vielzahl von Monden, Kombination von bekannten Klängen und Bildern in einer neuen Interpretation, erlesene Speisen und Getränke liessen den Abend des 16.9.2011 zu einem entspannten und interessanten Rahmen für anregende Gespräche zwischen illustren Gästen werden.

Die Fläche des Eventortes selbst wurde während der Abendstunden ausschließlich mit natürlichem Licht beleuchtet. Eine Vielzahl von Kerzen und Fackeln repräsentierten hier die Vergangenheit. Wege und „Inseln“ wurden durch Fackeln akzentuiert. Über den Köpfen der Gäste wurden mehrere kugelförmige Ballons montiert. Sie waren so hoch installiert, dass sie unerreichbar schienen, aber wegen ihrer unterschiedlichen Größen eine Art Sternenhimmel bildeten. Die Ballons wurden über kleine, in ihnen befindliche LED-Module in Intensität und Farbe per Funk gesteuert. Rechts des Grundstücks fließt die Weiße Elster, welche an diesem Abend nach dem Eintreffen der Gäste als weiteres Mystisches Element mit dem Einbrechen der Nacht grün illuminiert wurde. Ergänzend zu den für diesen Abend angefertigten Sound-Collagen des Leipziger Klangkünstlers Ole Tönse wurden auf zwei Projektionsflächen Collagen aus Stummfilmen der 20er und 30er Jahre gezeigt.

Fotos: © Robert Raithel

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